Aufbau der Ausstellung


Room of Clothes

Die Ausstellung besteht vorrangig aus zusammengestellten Outfits. Neben den Outfits befindet sich dann eine Erklärung, in der die getragene Kleidung sowie die Umstände kurz in Form eines Zitats des Opfers anonym beschrieben werden.

 

Da wir mit den beiden Initiatorinnen der Ursprungsinstallation aus den USA zusammen arbeiten, wurde uns erlaubt, die Inhalte der Ausstellung zu übernehmen und mit eigenen Kleidungsstücken selbst zu interpretieren.

 

Ziel ist es jedoch, nicht nur die amerikanischen Geschichten zu erzählen, sondern außerdem Erfahrungen aus Norddeutschland aufzugreifen und umzusetzen.



Powerful WORDS

Ein weiterer Bestandteil wird eine Zusammenstellung von Aussagen sein, welche Täter, Vertraute und auch Unbeteiligte in Bezug auf den Übergriff getätigt haben.


Diese verdeutlichen, wie stark Fragen wie „Was hattest du an?“ sich auf die Opfer und ihren Umgang mit der Tat und sich selbst auswirken können und schafft Bewusstsein dafür, wie sensibel und rücksichtsvoll mit Opfern umgegangen werden sollte.


Hilfsorganisationen, wie der Weiße Ring, liefern außerdem mögliche Strategien, die den Umgang mit der Thematik erleichtern sollen und Opfern und Angehörigen helfen, möglichst gut mit einander zu kommunizieren. 



POWERFUL Thoughts

In diesem Teil der Ausstellung werden Besucher ermutigt, die Ausstellung mitzugestalten, indem sie ihre Gedanken teilen.

Was empfinden sie während des Besuchs der Ausstellung?

Beeinflusst die Ausstellung ihr Bewusstsein oder ihren Umgang mit der Thematik?

 

Hier geben wir Raum, eigene Gedanken, Wünsche, Hoffnungen oder auch Ideen zu formulieren.

 

Die ausgefüllten Karten werden in einer Art Briefkasten gesammelt und vor der Platzierung an der Wand durch unser Team gesichtet und sortiert.

So wird unter anderem sichergestellt, dass sich ausschließlich anonyme Äußerungen auf den Karten befinden. 



Helping Hands

Da wir wissen, dass der Besuch der Ausstellung  aufwühlen kann,  möchten wir sicherstellen, dass während der Öffnungszeiten Ansprechpartner einer Hilfsorganisation vor Ort sind. Falls dies einmal nicht gewährleistet sein sollte, steht den Besuchern Infomaterial unserer Partner zur Verfügung, über das sie Kontakt aufnehmen können und Hilfe erhalten.